Stephan Hilfinger

„Als Betriebswirt liegen mir die Zahlen, als Staufener die Jugend, Familie und die Vereine am Herzen. Ich möchte für uns die Zukunft der Stadt Staufen mitgestalten, um meiner Heimat ein bisschen was zurück zu geben.“

Mein Name ist Stephan Hilfinger,
ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und bald Vater.

Als gelernter Bankkaufmann und Finanzassistent habe ich zehn Jahre lang für die Sparkasse Staufen-Breisach im Münstertal gearbeitet und zuletzt die Filiale als Geschäftsstellenleiter geführt.

Seit Oktober 2017 bin ich bei der E-MAKS GmbH u. Co. KG angestellt.
Als ein Tochterunternehmen der Badenova ist das Unternehmen hauptsächlich für Verbrauchsabrechnungen zuständig.
Hier leite ich ein Team von acht Mitarbeitern im Bereich des gerichtlichen Forderungsmanagements.

Warum können Sie mich in den Gemeinderat wählen und warum sollten Sie das tun?

Nun, ich bin seit meinen Kindertagen in Staufen verwurzelt, durfte hier aufwachsen und groß werden.

Ich bin aktiv in der Stadtmusik Staufen, früher in der Jugendkapelle und heute im Hauptorchester.
Als Vorstand habe ich einige Jahre in die Stadtmusik investiert, davon vier Jahre als 1. Vorsitzender. Ein Amt, welches ich jedoch zu Gunsten meines Betriebswirt-Studiums abgelegt habe.

Seit meinem 16. Geburtstag bin ich Mitglied in der Schelmenzunft. Eher selten auf der Bühne, bin ich mehr im Hintergrund tätig.

Des Weiteren bin ich seit vielen Jahren bei den Staufener Stadtgeschichten tätig. Auch hier kennen Sie mich nicht aus dem Rampenlicht, sondern aus den organisatorischen Bereichen. Durch die Verbindung mit der Stadtmusik war ich fünf Jahre lang verantwortlich für die Eintrittskassen und habe danach vier Jahre lang als Marktvogt die Verkaufsstände und das Gastronomieangebot verantwortet.

Meine Frau und ich wohnen seit drei Jahren im Wolfacker, ich habe einen festen Arbeitsplatz in der Region und unser Nachwuchs steht an, was neben den tiefen Wurzeln in Staufen fast schon Garant dafür ist, dass ich Staufen und damit Ihnen auch noch eine lange Zeit erhalten bleiben werde.

Ich bin davon überzeugt, dass es gerade in einer Zeit, in der die persönlichen Belange einzelner Personen und Interessensgruppen die politische Diskussion mehr beherrschen als ein vernünftiger Blick auf das Gemeinwohl aller, enorm wichtig ist, sich mit Vernunft und Menschenverstand einzubringen und das gerade auch auf kommunaler Ebene.

Das Schlagwort Nachhaltigkeit sollte dabei weit mehr sein als nur ein ökologischer Ansatz. Als Grundgedanke hinter ausnahmslos jeder Entscheidung sollte Nachhaltigkeit bedeuten, dass wir heute nicht auf Kosten der Zukunft entscheiden, nur um kurzfristig Erfolg zu haben oder auf schnellem Wege wahlrelevante Gruppierungen oder Lobbyisten zu befriedigen.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass wir auch in vielen Jahren Staufen immer noch genauso liebens- und lebenswert erleben dürfen wie heute. Das funktioniert jedoch nur durch einen vernünftigen Umgang mit unseren finanziellen und sozialen Ressourcen, der sorgfältigen und vorausschauenden Planung von Infrastruktur für Wirtschaft, Tourismus und sozialen Belangen in allen Facetten.
Das bedeutet aber auch, nicht jedem neuen Trend einfach hinterher zu stolpern, weil er gerade modern ist.

Staufen ist eine ganz besondere Perle, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ein ausgeprägtes kulturelles und soziales Leben, auf das viele zu Recht nicht ohne Neid blicken.
Das gilt es aus meiner Sicht zu bewahren und zu fördern.

Dabei darf jedoch nicht nur die intellektuell-kulturelle Komponente im Fokus stehen, sondern auch die Kultur von uns „normalen“ Bürgern, die im Fußball- oder Sportverein, einem der Gesangsvereine, Chöre oder Musikvereinen, den Pfadfindern ob evangelisch oder katholisch, den Ministranten oder vielen weiteren ehrenamtlichen und gemeinnützigen Organisationen organisiert sind.

Denn Sie sind es, die mit intensiver Jugendarbeit, Leidenschaft und mit ihren Werten fast selbstverständlich und oft im Stillen die Leitkultur und den Umgang miteinander maßgeblich prägen. Hier gilt es, die Rahmenbedingungen zu erhalten und auszubauen und die Vielfalt, die uns Staufener und unser Leben in Staufen ausmacht, zu konservieren.

Dabei sollten wir nicht vergessen, dass Staufen nicht nur aus einem Kern- sondern auch Teilorten besteht. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gemeinde, deren individueller Charakter Staufen im Ganzen prägt!

Was macht mich also aus?

Selbstverständlich habe ich, wie die meisten von uns, eine eigene Meinung zu aktuellen Themen. Was ich jedoch versprechen kann, ist, dass ich zuhören will und die Dinge kritisch hinterfrage, bevor ich ja oder nein sage.

Ich fühle, was Staufen für uns zu einem besonderen Städtle macht, kenne aber auch die ein oder andere Macke, die uns ebenfalls prägt.

Ich werde noch viele Jahre hier in Staufen leben und habe deshalb ein großes natürliches Interesse, die Zukunft für uns mitzugestalten. Weil es mich und meine Familie angeht und weil mir Staufen am Herzen liegt.

Was ist also mein Profil?
Als Betriebswirt liegen mir die Zahlen, als Staufener die Jugend, Familie und die Vereine am Herzen.
Am Ende möchte ich einfach für uns die Zukunft der Stadt Staufen mitgestalten und meiner Heimat etwas von dem zurück zu geben, was ich bereits von ihr bekommen habe.

Ihr Stephan Hilfinger