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Samstag, 4. Februar 2012
Jahresauftaktveranstaltung des CDU Stadtverbandes Staufen

Zu der Jahresauftaktveranstaltung der CDU Staufen begrüßte der Stadtverbandsvorsitzende Klaus Natterer neben Mitgliedern und Freunden – auch aus den Nachbargemeinden – die CDU-Abgeordneten aus Bund und Land, Armin Schuster – gleichzeitig als Hauptredner –und Dr. Patrick Rapp, auch in seiner Eigenschaft als CDU-Kreisvorsitzender. Sein herzlicher Willkommensgruß galt auch Bürgermeister Michael Benitz und dem Präsidenten des Badischen Sportbundes, Staatssekretär a.D. Gundolf Fleischer.
Klaus Natterer dankte dem Vorstand, den Vereinigungen Frauen-Union und Senioren-Union, sowie der CDU Gemeinderatsfraktion für die gute, harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Der vorbildliche Einsatz im Landtagswahlkampf habe zu dem erfreulichen Ergebnis der Erringung des Direktmandats durch Dr. Patrick Rapp beigetragen. Natterer berichtete über das kommunalpolitische Engagement der CDU-Gemeinderatsfraktion und des Stadtverbandes. Er schloss mit einer Vorausschau auf die Bundestagswahl 2013, in die man mit unserem so erfolgreichen, hoch-engagierten Abgeordneten Armin Schuster mit Optimismus gehen könne.
Landtagsabgeordneter Dr. Patrick Rapp fand in seinem Grußwort Dankesworte für die geschlossen agierende Staufener CDU. Mit sechzig direkt gewählten Abgeordneten und als stärkste politische Kraft im Land sei sich die CDU ihrer Oppositions-Verantwortung bewusst. Vielfach verantwortungslos und planlos sei das bisherige Agieren der rot-grünen Regierung. Deutlich werde das insbesondere in den Bereichen Verkehr, Bildung und Energie. Die Reduzierung auf lediglich ökologische Belange habe mit wirklicher Aufgabenerfüllung, die aus Ökonomie, aus der Ökologie und aus dem Sozialen bestehe, nichts mehr zu tun. Rapp stellte die Frage in den Raum, ob das Delegieren von Aufgaben von der Landesebene auf die kommunale Ebene nicht ein Ausdruck von Unfähigkeit sei, verantwortungsvolle Entscheidungen für das Land zu treffen. Richtig sei eine ausgewogene Politik zwischen den städtischen und den ländlichen Räumen, für die sich die CDU-Landtagsfraktion, insbesondere auch für die Erhaltung und Stärkung der Wirtschaftskraft Baden-Württembergs mit sinnvollen Konzepten einsetzen wolle, schloss Rapp.
Sein Grußwort nahm Bürgermeister Benitz zum Anlass für kurzgefasste Erläuterungen der in der Realisierung stehenden dringendsten kommunalen Projekte. Neben dem Bericht über den neuesten Stand in Sachen „Hebungsrisse“, waren seine Themen u.a. die wegen der für die Anlieger so unwürdigen Verhältnisse dringend zu realisierende „Große Umfahrung“ die Zusammenlegung der städtischen Sportanlagen, der Ausbau des Verkehrsnetzes ÖPNV (u.a. Elektrifizierung der Münstertalbahn), die Energieversorgung der Stadt, die bereits begonnene Umwandlung der Belchenhalle in eine Sport- und Versammlungsstätte, sowie die Realisierung des neuen Wohngebietes Rundacker II. Die Tatsache, dass die Stadt über 90 % bereits Eigentümer der Grundstücke sei, wirke sich in vielerlei Hinsicht positiv aus.
Auf ein ereignisreiches politisches Jahr blickte Armin Schuster in seinem Vortrag zurück. Das furchtbare Drama von Fukushima, die Wahl in Baden-Württemberg, die Eurokrise – ein Dauerthema mit immer „neuer Dramatik und Dynamik“ -, die die Welt verändernde politische Entwicklung in Nordafrika und im arabischen Raum, die Energiewende, und die Terrormorde der rechten Szene, alle diese Ereignisse machten 2011 auch für die CDU zu einem denkwürdigen Jahr. Mit einem Blick auf die Stimmungswerte der CDU im Bund – 36 % mit steigender Tendenz - könne man sehr wohl optimistisch und mit einem guten Gefühl in das neue Jahr gehen. Das sei in erster Linie das Verdienst der Kanzlerin Angela Merkel, die mit ihren in großer Verantwortung getragenen klugen Entscheidungen und in ihrer von allen Seiten anerkannten europäischen Führungsposition in hohem Maße die Interessen Deutschlands und Europas vertrete. Zustimmung gäbe es insbesondere in der Bevölkerung für das deutsche EU-Krisenmanagement. Merkel habe erkannt und durchgesetzt, dass Maßnahmen zur Stabilisierung der Eurozone nicht einzeln funktionieren können, sondern dass dazu sozusagen ein „Kanon“ aus allen Maßnahmen notwendig sei, betonte Schuster.
Ohne Einschränkungen in der Wirtschafts- und der Sozialpolitik vornehmen zu müssen, habe diese Bundesregierung die Neuverschuldung reduzieren können. Er wage vorauszusagen, dass mit einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums zwischen 0,5 und einem Prozent in 2012 und mit einer weiteren Steigerung in 2013 die erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik der Regierung – mit einer weiteren Senkung der Arbeitslosenquote - fortgeführt werden könne. Damit bliebe Deutschland nach wie vor „Wirtschafts-Motor“ in Europa und diene damit allen Bevölkerungsschichten am besten. Die gelegentlich zum Ausdruck kommende Meinung, die CDU mit der Kanzlerin rücke immer mehr nach links, ließ Schuster nicht gelten. Tatsache sei, dass die CDU die „letzte Bastion“ gegen eine linke, den Staat in seiner Aufgabenstellung schädigende Entwicklung ist.
Die sehr harmonische Veranstaltung schloss mit Ehrungen verdienter Mitglieder durch Dr. Patrick Rapp. Für 50 Jahre Treue zur CDU wurden geehrt Horst Becker, Bertram Heißler, Josef Neymeyer und Josef Sutter, für 40-jährige Mitgliedschaft Alfred Neymeyer, Dr. Oskar Mangold und Klaus Nast und für 25 Jahre Jan Elert.
Staufen, Januar 2012/HM
Sonntag, 11. Dezember 2011
CDU-Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Dr. Patrick Rapp zu Besuch beim traditionellen politischen Adventfrühstück der Frauen-Union im CDU-Stadtverband Staufen im Stubenhaus

Wie alljährlich veranstaltete die Frauen-Union im CDU-Stadtverband Staufen, in diesem Jahr zum zwanzigsten mal, ihr „politisches Adventfrühstück“. Gast der sehr gut besuchten Veranstaltung war der im März gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Patrick Rapp. Ein herzlicher Willkommensgruß galt auch Staufens Bürgermeister Michael Benitz.
Patrick Rapp begann sein Referat aus aktuellem Anlass mit einem Rückblick auf die Geschichte von Stuttgart 21. Mit der Volksabstimmung, deren Ergebnis die schon immer von der CDU vertretene Auffassung bestätigte, habe man nun eine nochmalige demokratische Absicherung der bereits demokratisch legitimierten Entscheidungsprozesse über das für Baden-Württemberg wichtige Infrastruktur-Projekt herbeigeführt.
Der CDU-Abgeordnete nahm im weiteren Verlauf seines Referats Stellung zur jetzt schon erkennbaren Politik der rot-grünen Landesregierung, so z.B. zu dem hohe Kosten verursachenden Umbau eines bewährten Bildungssystems. Nachteilige Auswirkungen für den ländlichen Raum befürchte er durch den von Verkehrsminister Herrmann betriebenen Stopp von Verkehrsprojekten. Im Fall der „Umfahrung Staufen“ bereite die CDU-Fraktion eine Anfrage an den Landtag vor, um die Landesregierung zu einer klaren Aussage zu bewegen. Negativ zu bewerten seien die bisher erkennbaren Bestrebungen im Bereich der Landwirtschaft, des Weinbaus und der Forstwirtschaft. Der Verdacht liege nahe, dass der ländliche Raum zugunsten der städtischen Gebiete mit rot-grüner Klientel vernachlässigt würde. Ziel der CDU - der mit 60 direkt gewählten Abgeordneten stärksten Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg – sei es nach wie vor die Attraktivität des ländlichen Raumes zu bewahren und auszubauen. Der CDU-Abgeordnete schloss sein Referat mit einem - aus der Sicht der Opposition - optimistischen Blick in die Zukunft..
Bürgermeister Benitz, „Stammgast“ beim Adventfrühstück, sprach in seinem Grußwort wichtige kommunalpolitische Themen an. Er berichtete sehr informativ über geplante oder bereits erfolgte Investitionen, wie z.B. die Eröffnung der Kinderkrippe, die im ländlichen Raum beispielhaft sei. Des weiteren berichtete er über die im schulischen Bereich an der Thaddäus-Rinderle-Schule von der Stadt als Schulträger organisierte und finanziell getragene Neugestaltung durch die Einrichtung einer Ganztagsschule mit Mensa, Nachmittagsbetreuung und allgemeiner Schulsozialarbeit. Mit dem beschlossenen Umbau der Belchenhalle – jetzt Sporthalle - in eine „Versammlungsstätte“ könne dann sowohl der Schulsport als auch bürgerschaftliche Veranstaltungen darin stattfinden. Damit seien auch die Zunftabende 2012 „gerettet“. Weiter berichtete der Bürgermeister über die Erschließung des neuen Baugebietes Rundacker II, die Verlegung des Sportplatzes aufgrund der Erweiterung des EDEKA-Marktes, die Elektrifizierung der Münstertalbahn und erläuterte Fragen der Energiepolitik. In Sachen Bau der L123 – Große Umgehung - bat der Bürgermeister den Landtagsabgeordneten Dr. Rapp um Unterstützung. Selbstverständlich nahm er auch Stellung zur weiteren Vorgehensweise in Sachen Beseitigung der Risseschäden, eine Sorge, die ihn nicht ruhen lasse.
Mit guten Wünschen für das neue Jahr 2012, verbunden mit besonderem Dank an Dr. Rapp, an die Besucher, Helferinnen und Helfern, sowie mit dem Versprechen auf eine Neuauflage der beliebten Veranstaltung schloss die Vorsitzende Helga Müller den offiziellen Teil. Staufen, Dezember 2011/HM
Samstag, 10. Dezember 2011
Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Staufen mit Vorstandswahlenn

Zu Beginn der Mitgliederversammlung stand der Rechenschaftsbericht des Stadtverbandsvorsitzenden Klaus Natterer mit Rückblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten des Stadtverbandes im Landtagswahljahr 2011, darunter die sehr gut besuchten Wahlveranstaltungen des CDU Landtagskandidaten Dr. Patrick Rapp. Erfreulicherweise konnte Patrick Rapp den Wahlkreis in der Nachfolge des langjährigen AbgeordnetenGundolf Fleischer erneut für die CDU gewinnen.Die den Mitgliedern angebotenen Besuche einer Firma für Energiegewinnung im Hotzenwald, sowie des Europaparlaments in Straßburg, begleitet durch den CDU Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab fanden großen Anklang. Dass der Kreisparteitag der CDU Breisgau-Hochschwarzwald in 2010 in Staufen stattfand, war eine Solidaritätserklärung an die rissegeschädigte Stadt, betonte Natterer. Zu einem bedeutenden Tag für Staufen wurde der Besuch des Ministerpräsidenten Mappus, der die verbindliche Zusage des Landes für eine 2/3 Zuschussfinanzierung der Gesamtkosten zur Behebung der Risseschäden überbrachte. Klaus Natterer gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die neue Landesregierung zu dieser Zusage stehen werde. Anlässlich der Jahresauftaktveranstaltung 2011 referierte Gundolf Fleischer über landes- und bundespolitische Themen. Klaus Natterer schloss seinen Rechenschaftsbericht mit Informationen zum Bundesparteitag in Leipzig, an dem er als Delegierter teilgenommen hatte. Sein Dank galt den Mitgliedern, den Vorsitzenden der Vereinigungen und den zahlreichen Helfern.
Den Berichten der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer, der Frauen-Union und der Senioren-Union schloss sich das Referat von Stadtrat Gerd Grathwol über die Arbeit der Gemeinderatsfraktion an. Neben einer Vielzahl von Themen sei die Bewältigung der Risseschäden und die Unterstützung der davon betroffenen Bürger auch für die CDU vordringliche Aufgabe. In seinen Ausführungen gab Grathwol der Sorge der Stadtratsfraktion Ausdruck, die Politik der Landesregierung, alle neuen Straßenbauvorhaben zu stoppen, könne auch die für Staufen so wichtige "Große Umgehung" betreffen. Hierzu bat man aus der Versammlung heraus den Abgeordneten um seine Unterstützung und um die Stellung einer kleinen Anfrage im Landtag. Ziel ist dabei die Auffassung der rot-grünen Landesregierung zu diesem herausragenden bürgerschaftlichen Anliegen zu dokumentieren. Grathwol bedauerte, dass der Antrag der CDU im Gemeinderat, im Zuge der Elektrifizierung der Münstertalbahn eine zusätzliche Haltestelle in Höhe des Campingplatzes einzurichten von der SWEG abgelehnt wurde. Auch hierzu gab es kritische Stimmen aus der Mitgliedschaft, die die Ablehnung im Hinblick auf die Bedeutung des Campingplatzes für den Tourismus bedauerte. In einem aufschlussreichen Statement hat der Vorsitzende des FC 08, Gerd Rademacher, über den erfolgreichen Weg zur Zusammenlegungen der Sportanlagen Staufen-Grunern-Wettelbrunn informiert.
Dr. Patrick Rapp verurteilte in seinem Referat die jeder Grundlage entbehrende Aussage des grün geführten Verkehrsministeriums, wegen Stuttgart 21 seien andere Bahnprojekte gefährdet.Dies sei lediglich ein Versuch, die Menschen zu verunsichern. Ebenso sei entschieden zu beanstanden, dass von der neuen Regierung so ziemlich alle Förderprogramme für den ländlichen Raum gestrichen wurden. Zum Nachweis erläuterte Rapp eine Reihe von Beispielen für diese investitionsfeindliche Politik. Möglicherweise könnte davon auch die Umfahrung Stoffen betroffen sein. Weiter kritisierte Rapp die aktuelle Energie- und Bildungspolitik der Landesregierung, die zahlreiche Widersprüche aufweise. Unbeschadet davon empfahl der CDU-Abgeordnete der Versammlung den Blick nach vorne zu richten. Die CDU habe zwar die Regierungsverantwortung verloren, nicht aber die Wahl; denn sie sei nach wie vor die stärkste Partei, dokumentiert durch den Gewinn fast aller Direktmandate. Zum Schluss sagte der Abgeordnete seine volle Unterstützung für die kommunalen Anliegen Staufens zu. Sein Dank galt der CDU Staufen für das gute menschliche Miteinander und die hervorragende Zusammenarbeit.
Die Neuwahl des Vorstandes unter Vorsitz von Patrick Rapp brachte folgende Ergebnisse: Klaus Natterer wurde einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Seine drei Stellvertreter sind Michael Bauer, Gerd Grathwol und Udo Zahn. Schatzmeisterin wird weiterhin Steffi Hunger sein, Helga Müller wurde im Amt der Pressereferentin und Dr. Carsten Menn als Internetbeauftragter bestätigt. Jan Elert ist neuer Schriftführer, Kassenprüfer sind erneut Bertram Heißler und Werner Brinkmann. Des weiteren wählte die Versammlung folgende neun Beisitzer: Annerose Brinkmann, Brigitte Dietz, Uschi Gramelspacher, Karl Eugen Graf von Hohenthal, Norbert Kähle, Christian Kirstetter, Gerhard Philipp, Gerd Rademacher und Bernhard Späth. Ständige Mitglieder des Vorstandes sind Guido Mayer und Max-Carl Müller.
Im Rahmen der abschließenden Diskussion wurde noch einem Antrag entsprochen, die zur Lösung drängenden Themen "zusätzliche SWEG-Haltestelle", "Zukunft Staufener Spital" und die "Große Umgehung" als wichtige Punkte in den nächsten Gemeinderatsitzungen zielführend - und soweit wie irgend möglich - im Zusammenwirken mit der Verwaltung und den übrigen Gemeinderatsfraktionen - zu behandeln.
Staufen, 30.11.2011/HM
Sonntag, 6. November 2011
Das Altenpflegeheim St. Margareten dankt Gundolf Fleischer

Es war ein besonderes Anliegen des Heimbeirates von St. Margareten und seines Vorsitzenden Bertram Heißler sowie der Frauen-Union Staufen, Gundolf Fleischer Dank zu sagen für seine jahrelange Unterstützung und Verbundenheit mit dem Haus. In einer rückblickenden Begrüßungsrede brachte Bertram Heißler diesen Dank in würdiger Form zum Ausdruck. Dem schlossen sich Oberin Schwester Cäcilia und der Verwaltungsleiter Matthias Ortlieb auf das herzlichste an. Auch der Staufener Bürgermeister Michael Benitz, sein Vorgänger Graf von Hohenthal, der stellv. CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerd Grathwol, der Ehrenvorsitzende Guido Mayer, sowie der Mitbegründer des Hauses, Ehrenbürger M.-C. Müller waren gerne der Einladung zu dieser Ehrung für Gundolf Fleischer gefolgt.
Für die Frauen-Union Staufen ist es eine liebgewordene Tradition, die Bewohner, Schwestern und Mitarbeiter des Altenpflegeheims St. Margareten zu Informationsveranstaltungen, jeweils mit Gastrednern einzuladen. Dies erfolgt stets auch mit einer Einladung zu Kaffee und Kuchen. Immer wieder war Gundolf Fleischer bereit, der Bitte der FU Staufen zu entsprechen, um in geselliger Runde landes- und bundespolitische Themen vorzutragen und zu erläutern. Diese Besuche waren aber auch - so seine eigenen Worte - "eine Herzenssache und Ausdruck der Dankbarkeit für die Bewohner des Hauses, für die Generation des Aufbaus unseres Vaterlandes".
In seinen Dankesworten nannte Gundolf Fleischer das Altenpflegeheim ein "Juwel der Stadt Staufen", ein Haus in dem sich alle wohl fühlen können und in dem Schwestern und Pflegerinnen Tag für Tag dafür Sorge tragen, dass die ihnen anvertrauten Menschen ein würdiges Alter und glückliche Tage genießen können. Die Lage des Hauses mitten in der Stadt trüge zudem dazu bei, dass die Bewohner am Leben der Stadt teilnehmen können. Mit Blick auf den ebenfalls anwesenden Pfarrer und Seelsorger Hansjörg Neuhöfer hob er auch die vorbildliche geistige und religiöse Betreuung für die Bewohner hervor. Fleischer betonte, dass er als Abgeordneter glücklich darüber gewesen sei, zum Wohle von St. Margareten einiges beitragen zu können. Das sei nicht zuletzt auch dank seiner guten Vernetzung, die viel Positives im menschlichen Bereich erwirkt habe und die ihm oft leider so negativ ausgelegt wurde, möglich gewesen.
Einen würdigen Abschluss fand der Nachmittag mit den beeindruckend vorgetragenen Dankesworten der 100jährigen Heimbewohnerin, Frau Ilse Robaschick.
Staufen, 06.11.2011 / Helga Müller
Freitag, 18. März 2011
Bericht über zwei Wahlveranstaltungen des CDU Stadtverbandes Staufen mit CDU Landtagskandidat Patrick Rapp

Mit den beiden jüngsten Veranstaltungen leisteten der CDU-Stadtverband und die Frauen-Union Staufen weitere Beiträge zum Landtagswahlkampf 2011.
Großen Anklang bei Kindern und Eltern fand das Familienfest im Schützenhaus Etzenbach, zu dem der CDU Landtagskandidat Patrick Rapp und die CDU Staufen eingeladen hatten. Auf der installierten „Hüpfburg“ konnten sich die Kinder so richtig austoben. Eselreiten und ein Spielmobil sorgten für weiteren Spaß, und eine entsprechend begabte Besucherin erfreute die jugendlichen Gäste mit ihrer fantasievollen Schminkkunst. Mit den bei Kindern so beliebten Pommes mit Würstchen und einer reichlichen Kuchenauswahl konnten sich die Gäste stärken.
Mit der bereits traditionellen Gemeinschaftsveranstaltung „Politik – Wein – Musik“ boten der CDU Stadtverband und die Frauen-Union Staufen den Besuchern im gut besetzten Winzerkeller eine gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und leiblichen Genüssen. Hauptanliegen war natürlich die politische Information zur Landtagswahl. Zunächst aber rief Patrick Rapp die Besucher zu einer Schweigeminute für die Opfer der schrecklichen Naturkatastrophe in Japan auf. Er zeigte sich erschüttert und bestürzt über die verheerenden Auswirkungen von Erdbeben und Tsunami. Danach nahm Rapp Stellung zu der aktuellen Diskussion um die Kernenergie in unserem Land. Er bekräftigte seine ablehnende Position zum Kernkraftwerk Fessenheim und begrüßte die von Bundes- und Landesregierung unverzüglich getroffenen Maßnahmen zu einer erneuten Sicherheitsüberprüfung aller deutschen Atom-Anlagen, sowie die Aussetzung der Laufzeitverlängerung und die damit verbundene Abschaltung der sieben ältesten Kernkraftwerke. Das sofortige verantwortungsvolle Handeln der Bundeskanzlerin, so konnte man den CDU-Landtagskandidaten Rapp verstehen, käme der Opposition in ihrer Wahlkampfstrategie gar nicht gelegen.
In einer von sachlichen Argumenten getragenen überzeugenden Rede, mit der er sich für das Landtagsmandat im Wahlkreis Breisgau empfiehlt, hielt Patrick Rapp Rückblick und Ausblick. Er zog die beeindruckende Bilanz der Politik der Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren, die Baden-Württemberg zu einer der erfolgreichsten Regionen Europas gemacht habe. So habe Baden-Württemberg zum Beispiel die schlimme Wirtschaftskrise auf der Grundlage optimaler politischer Rahmenbedingungen und durch den Fleiß seiner Bürger mit hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnissen überwunden. Die CDU sei auch die Partei des ländlichen Raums; nirgendwo in Deutschland sei der Unterschied zwischen Stadt und Land geringer als in Baden-Württemberg, fuhr Rapp fort. Attraktivität und Schaffenskraft seiner Bürger zeichne den ländlichen Raum aus. Zukunftsträchtige Infrastrukturprojekte, verbunden mit Ideenreichtum und Erfindergeist gelte es zu erhalten und zu fördern. Diese Aufgabe habe ihn unter vielen anderen Gründen zur Bewerbung für das Abgeordnetenmandat motiviert. Er erläuterte die wichtigsten Punkte seiner Politik, für die er stehe und die er in Stuttgart vertreten möchte. Bei zahlreichen Veranstaltungen habe er die Menschen im Wahlkreis, ihre Probleme, Sorgen und Anliegen kennen gelernt. Für sie und die Region wolle er sich einsetzen; dazu gehöre auch die Unterstützung Staufens und seiner so schlimm geschädigten Bürger. Es gehe am 27. März 2011 um den Erhalt der Spitzenposition Baden-Württembergs in den Bereichen Wachstum und Arbeitsmarkt, Bildung und Forschung, Lebensqualität und Sicherheit und um die Fortführung einer Politik von Vertrauen und Verlässlichkeit, schloss Patrick Rapp.
Unterhaltung und Musik boten zum großen Vergnügen des Publikums die beliebten Musiker der Schwarzwaldkapelle Obermünstertal. Daß der hervorragende Staufener Wein eine Rolle spielte, ist selbstverständlich in einem Winzerkeller und die dazu gereichten Guglhupf und Schmalzbrote fanden dankbare Abnehmer.
In dieser ungezwungenen Atmosphäre kam es im Anschluss an die fundiert geführte Diskussion noch zu interessanten Gesprächen mit dem Kandidaten und unter den Versammlungsteilnehmern, zu denen der Stadtverband auch Herrn Bürgermeister Michael Benitz zählen durfte.
Staufen, 15.03.2011/HM
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